Den kürzesten Arbeitstag hatte Manfred in seiner Weißpartie gegen Jürgen. Die Partie war bereits nach einer knappen halben Stunde vorbei.
Den ersten Schwarzsieg erzielte Bahadir gegen Klaus Pudritz. Auch hier habe ich leider keine Details mitbekommen.
An Brett 1 (Zoltan – Benedikt) kam es zum Duell des Vorjahresdritten gegen den amtierenden Meister. In der Eröffnung hatte Schwarz Entwicklungsvorsprung als Kompensation für das weiße Zentrum. Als auch einige Figuren getauscht wurden und Zoltan die c-Linie erobert konnte, kippte die Stellung zu Gunsten von Weiß. Mein Verdienst war in einer verlorenen Stellung noch Widerstand zu leisten, der zu einigen praktischen Problemen führte. In einer scharfen Endspielstellung die objektiv in einem Dauerschach enden sollte überschritt Zoltan auf der Suche nach dem (kurz zuvor noch vorhandenen) Sieg die Bedenkzeit.
Christian hatte mit Weiß Raumvorteil im Zentrum und zunehmend am Königsflügel aufgebaut, wonach Alpaslan die trotz starkem Kampf die Stellung nicht mehr halten konnte.
Klaus Richter hatte mit Weiß einen Bauern am Damenflügel mehr gegen Fabian. Die schwarzen Figuren waren jedoch so deutlich aktiver positioniert, dass Fabian den weiß Mehrbauern einsammeln konnte, ein Remis verweigerte und auf Sieg spielte. In beiderseitiger Zeitnot wurde die Partie zunehmend zu einer Lotterie, die Klaus am Ende als Sieger auswies.
Fabian, der im vergangen Jahr in der letzten Runde an Brett 1 spielte, zeigt auch dieses Jahr wieder starke Ambitionen.
Den Abschluss der Auftaktrunde bildet die Partie Harri gegen Lars, die ihre Partie gestern Abend nachgespielt haben. (bf)
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